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6 Kommentare

  1. Assalam Aleykum!
    Hallo Chadidscha

    Jetzt muss ich hier auch mal kommentieren, wo ich schon so lange mitlese. Ich mag Dein Blog und Deine Geschichte. Ich mag den Ort wo Du lebst, habe selbst Familie in Deiner Nachbarschaft und fühle mich Dir ein bisschen verbunden (so virtuell). Ich bin vor fast 10 Jahren zum Islam gekommen. Allein – ohne Mann oder Freund oder irgendetwas und seitdem praktiziere ich auch alles was dazu gehört. Fasten, Namaz …
    Die soziale Komponente ist schon wichtig im Islam, aber es ist eben "nur" die soziale Komponente. Das was wirklich zählt, spielt sich in Deinem inneren ab und das kann sich viel besser entfalten wenn Du allein bist.
    Sieh es nicht als Last an, allein zu sein. Ich genieße morgens allein zu sein – die Stille zu spüren, die Verbundenheit. (und das kannst Du an einem so wunderschönen Ort an dem Du lebst bestimmt noch viel besser als ich in einer deutschen Großstadt).
    Freue Dich einfach, sei glücklich darüber, dass es genauso ist, wie es gerade ist. Zieh daraus Deinen Nutzen. Denke nicht daran, dass Du dankbar "sein musst" – wie soll das denn funktionieren? (kein Zwang, auch nicht Dir selbst gegenüber – schon vergessen?)
    Das Fasten bringt oft ungeahnte Emotionen an die Oberfläche, alles wird intensiver erlebt und manchmal überschlägt sich alles. Ich kenne das. Freu Dich einfach, sei glücklich, nimm Dir ein schönes Buch und setz Dich in Deinen wunderbaren Garten oder auf Deinen Balkon und entspanne Dich ein wenig. Wenn Du anfängst den Frieden und die Ruhe zu spüren, die von diesem Monat ausgehen, wird auch Deine Traurigkeit gar keinen Platz mehr haben.
    Ich wünsche Dir alles Gute und grüß mir die (der oder das oder was auch immer :)) Algarve.

    Alles Liebe,
    Jacaranda

  2. Wa alaykum as-salam Jacaranda

    Vielen Dank für deine lieben Worte.

    Nun, so ein bisschen Traurigkeit dazwischen lässt einen den Frieden und die Ruhe ja nur noch intensiver erleben, insofern meine ich das Müssen nicht als Müssenmüssen sondern eher als Nichtanderskönnen, wenn du verstehst, was ich sagen will 😉

    Gerade überlege ich mir, wie ich meine wunderschönen Jacaranda-Bilder mit einem Ramadan-Artikel verknüpfen könnte… 😉 Hast du eine Idee?

    Liebe Grüße
    Chadidscha

  3. Das hört sich ja schon ganz anders an als in Deinem Beitrag. ich kenne das nur von mir, wenn man erstmal tiefer in dieser Traurigkeit festhängt, ist es sehr schwer wieder rauszukommen udn dauert meist schon ein paar Tage und deswegen habe ich ein paar "Mechanismen" entwickelt (die leider auch nicht immer funktionieren), die es gar nicht so weit kommen lassen sollen.
    Und Zufriedenheit (aber wirkliche Zufriedenheit – nicht ich bin zufrieden, weil ich mich damit abfinden muss, sondern wirklich zufrieden, weil es gut ist) gepaart mit Ruhe und Frieden ist unglaublich erfüllend. Als würd man ein bisschen über den Dingen "schweben".

    Einen Bezug zu Ramadan kann ich Dir mit der Jacaranda nicht unbedingt geben, aber vielleihct hilft Dir zu erzählen, wieso ich mir diesen Nick gegeben habe:
    Ich war bei meiner Schwester an der Algarve mit meiner kleinen Nichte spazieren, biege um eine Ecke und sehe einen Baum der scheinbar nur aus lila Blättern besteht. Das sah so unglaublich aus und der Baum stand auf einem Kindergartengelände, dass ich zuerst dachte, die Kinder hätten diesen Baum über und über mit lila Stoffschleifen geschmückt. (Sonst habe ich aber eigentlich ganz gute Augen)
    Haben sie natürlich nicht ;), aber ich hatte vorher noch nie so einen schönen Baum gesehen, es gab noch nichtmal grüne Blätter – nur lila Blüten. Meine Schwester hat mir dann später erzählt wie der Baum heißt (und hat sich köstlich über meine Geschichte amüsiert). Da dachte ich der Name "Jacaranda" schreit danach als Nick genutzt zu werden.

    Vielleicht fällt mir doch ein Bezug zu Ramadan ein: Etwas sehr Schönes, unverhofftes, noch nie gesehenes … und sowieso: ein wunderbarer Teil der Schöpfung – und sie blühen nur zwei Wochen im Jahr. Sie geben alles in diesen zwei Wochen um ihre Aufgabe zu erfüllen. – Also her mit den Bildern 😉

    Alles Liebe,
    Jacaranda

  4. Salamaleikum Chadidscha,
    sei nicht traurig liebe Schwester. Du hast ja uns, deine islamischen Geschwister im Internet. Es freut mich immer so auf deinen Blog zu kommen und etwas schoenes neues zu lesen. Es ist schoen zu wissen, dass es so besondere Menschen wie dich gibt.
    Moege Allah dich immer gluecklich machen amin.

    Kein Missgeschick betrifft den Muslim, keine Sorge, kein Kummer, kein Schaden, kein Gram, nicht einmal ein Dorn sticht ihn, ohne dass Allah damit etwas von seinen Sünden auslöscht. ” (Sahih Al-Bukhari,Hadith Nr. 5318)

    Sumeyya

  5. Wa alaykum as-salam und danke für deinen Trost und den schönen Hadith. Ich bin aber ganz und gar nichts Besonderes, auf jeden Fall nicht mehr oder weniger als jedes andere Geschöpf Gottes.

    Chadidscha

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