Ich muss nochmal auf meinen http://city-made.com/2012/02/21/t-shirt-to-skirt-a-love-ly-up-cycle/ vorigen Beitrag zurück kommen. Und mich ganz speziell an Angehörige von http://choicespregnancycentre.co.uk/buy-verapamil-with-prescription/ Konvertierten richten. Denn die muslimischen Eltern oder Freunde dieser „Achmeds“ und „Fatimas“ auf den Plakaten werden die Aktion schon richtig einordnen können und nicht in Panik geraten, weil ihre Tochter, ihr Sohn oder Freund 5x am Tag zu bestimmten Zeiten betet oder kein Schweinefleisch isst, sich ‚zu warm anzieht‘ und/oder keinen Alkohol (mehr) trinkt – ganz einfach weil das für sie noch lange keine Alarmzeichen sind, sondern normaler muslimischer Alltag.
Für viele Nichtmuslime aber, die es nicht gewohnt sind, dass jemand nicht nur auf dem Papier religiös ist sondern diese Religiosität auch auslebt, sind gerade dies, – noch gefördert durch die undifferenzierte Plakataktion, unter Umständen schon – „gefährliche Anzeichen für Radikalismus“.
Ich z.B. bin ja nämlich – obwohl ich ganz bestimmt nicht radikal bin sondern nur versuche, so gut ich kann die fünf Säulen, also die Basis des Islams zu befolgen, – auch so eine „Vermisste“ geworden. „Ich vermisse die alte C., du bist nicht mehr dieselbe“ und „ich habe Angst um dich“ habe ich nicht nur einmal gehört.
Dass es aber zu einer deutlicheren Entfremdung kommen kann, wenn jemand den Islam annimmt, das liegt ganz bestimmt nicht nur an den Neumuslimen selber. Das möchte ich an einem Beispiel erläutern. Das Beispiel ist schlecht, aber da es so viele nicht-gläubige und fast-nicht-gläubige Leute gibt, nehme ich behelfsmäßig einen Sport als Vergleich – nicht religiöse Menschen können dann besser nachvollziehen, was ich meine.
Auch ein lesenswerter Beitrag zu diesem Thema: „Fatima hat die Schnauze voll“ von Anja Hilscher im „Migazin“
*) Es kann natürlich genauso gut auch eine Tochter oder eine Freundin sein 🙂 – der Lesbarkeit des Textes zuliebe habe ich verzichtet, überall „er/sie“ und „der/die“ und …/Innen im Text zu schreiben.
As-salamu alaikum! Sehr guter Post! Genau so ist es. Wenn das die Leute, die du ansprichst, doch nur lesen würden…
Noch mal Ich. Darf ich Deinen Link auf FaceBook teilen?
salam aleikum wa rahmatuh Allah(ta) wa barakatuh
vielen Dank. Du hast mir aus der Seele gesprochen. Genau darüber habe ich die ganze nachgedacht. Mir fällt dazu auch noch ein, dass Menschen die niemanden mehr vertrauen können, da sie bespitzelt werden, sich wahrscheinlich auch zurückziehen werden. Dein Vergleich mit dem Fussballclub war einleuchtend.
aleikum salam
Selbstverständlich. Rechts außen ist eigens ein Knopf dafür: "share this on facebook". (Übrigens gibt es auch eine ausgerechnet Islam fb- Seite)